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Pachymetrie - Messung der Hornhautdicke zur Glaukomvorsorge

Bei grenzwertigen bzw. erhöhten Augendruckwert oder einer Veränderung des Sehnervs empfehlen wir zur Abschätzung und Beurteilung Ihres individuelles Glaukom-Risiko eine Messung der Hornhautdicke.
Bei der Messung des Augeninnendrucks mit der Applanationstonometrie wird die Kraft gemessen, die erforderlich ist, um eine definierte Abflachung der Hornhaut zu erreichen. Bei Patienten mit einer durchschnittlichen dicken Hornhaut entsprechen die Werte dieses Messverfahren den tatsächlichen Augendruckwerten.

Bei Patienten jedoch mit besonders dünner oder besonders dicker Hornhaut ergeben sich Abweichungen der Messwerte, die mit einem entsprechenden Korrekturfaktor berichtigt werden sollten.

Bei einer dünner Hornhaut werden zu niedrige Werte gemessen, so daß der tatsächliche Augeninnendruck über dem gemessenen Wert liegt. Eine solche Fehlmessung birgt die Gefahr, ein Frühstadium eines Glaukoms zu übersehen oder bei einem Gkaukom keine ausreichende Drucksenkung zu haben.

Bei einer dicken Hornhaut werden zu hohe Werte gemessen, so daß der tatsächliche Augeninnendruck unter dem gemessenen Wert liegt und ggf. keine Therapie notwendig ist oder die bisherige Therapie aureicht.

Um diese Fehlerquelle bei der Augendruckbestimmung auszuschließen, sollte ergänzend zur Applanationstonometrie eine Messung der Hornhautdicke erfolgen, die es ermöglicht, die fehlerhaften Werte mit Hilfe eines und so den tatsächlichen Augeninnendruck zu bestimmen.

Das genaueste Verfahren hierfür ist die optische Pachymetrie.

Diese Leistung kann nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden. Wir bieten Ihnen diese zusätzliche Untersuchung jedoch gern als Individuelle Gesundheits-Leistung (IGeL) an.

Bitte lassen Sie uns wissen, ob Sie diese Untersuchung wünschen.